Ein Mahnmal am „heißesten Punkt des Kalten Krieges“
Das „Fulda Gap“: Brennpunkt der Weltpolitik
Wichtige historische Daten und Fakten
Die Anfänge: Bereits in den 1960er Jahren bauten die US-Streitkräfte nahe Rasdorf einen Beobachtungsstützpunkt auf. Was als einfaches Zeltlager begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem festen Stützpunkt.
Die Besatzung: Im Regelfall waren rund 40 Soldaten des 11. Armored Cavalry Regiment („Blackhorse“) permanent auf dem Posten stationiert. In Krisenzeiten konnte die Belegung auf bis zu 200 Soldaten anwachsen.
Das Ende der Konfrontation: Mit der friedlichen Revolution in der DDR, dem Fall der Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung verlor der Posten seine militärische Funktion. Im Jahr 1990 zogen die US-Streitkräfte schließlich ab.
Rettung und Denkmalschutz: Nach dem Abzug der Truppen drohte der Abriss des Camps. Dank des Engagements von Bürgerinitiativen und Denkmalschützern wurde das Gelände gerettet und 1995 als Mahnmal unter Schutz gestellt.
Die Museale Gedenkstätte heute
Das US-Camp: Die originalen Unterkunftsbaracken, Fahrzeughallen und der US-Beobachtungsturm vermitteln einen authentischen Eindruck vom Alltag der amerikanischen Soldaten.
Die Grenzanlagen: Im Außenbereich sind die originalen sowie rekonstruierten DDR-Sperranlagen aus verschiedenen Epochen (1960er bis 1980er Jahre) zu sehen. Der massive Metallgitterzaun und die Kontrollstreifen verdeutlichen die Unmenschlichkeit des damaligen Grenzregimes.
Haus auf der Grenze: Auf der thüringischen Seite wurde dieses Ausstellungsgebäude errichtet. Es beherbergt eine umfassende Dauerausstellung zur Geschichte der innerdeutschen Grenze, dem Leben im DDR-Sperrgebiet sowie der Entstehung des „Grünen Bandes“ – dem ehemaligen Todesstreifen, der sich heute als wertvolles Naturschutzgebiet durch Deutschland zieht.
Weg der Hoffnung: Auf dem ehemaligen Kolonnenweg verbindet ein Kunstweg mit monumentalen Skulpturen die historischen Orte. Er erinnert an den friedlichen Widerstand gegen die kommunistischen Diktaturen in Europa.
Kosten: Die Busfahrt und der Eintritt belaufen sich auf 43,00 Euro pro Person.
Verpflegung: Abendessen und Getränke sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.
Fahrt: Die Anreise erfolgt mit einem Bus der Firma Herbert, Offenthal
Anmeldung: Bitte senden Sie die Anmeldung baldmöglichst an unsere Vorsitzende, Marianne Bruder, Mühlstraße 21, 63110 Rodgau (Jügesheim) oder geben Sie diese dort ab.
| Uhrzeit | Ortsteil | Treffpunkt |
|---|---|---|
| ab 12:00 Uhr | Rollwald | Bushaltestelle "S-Bahn-Bahnhof" |
| ab 12:05 Uhr | Nieder-Roden | Bushaltestelle "Senioren-Residenz" |
| ab 12:10 Uhr | Nieder-Roden | Bushaltestelle "S-Bahnhof" |
| ab 12:15 Uhr | Dudenhofen | Bushaltestelle "Bachstraße" |
| ab 12:18 Uhr | Dudenhofen | Bushaltestelle "Altes Rathaus" |
| ab 12:21 Uhr | Jügesheim | Bushaltestelle "Haingraben" |
| ab 12:25 Uhr | Jügesheim | Bushaltestelle "Rodgau-Passage" |
| ab 12:30 Uhr | Jügesheim | Bushaltestelle "Untere Sände" |
| ab 12:35 Uhr | Hainhausen | Bushaltestelle "S-Bahnhof" |
| ab 12:40 Uhr | Hainhausen | Bushaltestelle "An der Schule" |
| ab 12:42 Uhr | Weiskirchen | Bushaltestelle "An der Kirche" |
| ab 12:45 Uhr | Weiskirchen | Bushaltestelle "Anhalter-Straße" |
Wichtiger Hinweis:
Die Kosten für Halbtags- und Ganztagsveranstaltungen sind äußerst knapp kalkuliert. Bei eventuellen Absagen, ab 10 Tage vor dem Veranstaltungstermin, müssen 50% der Kosten, und ab 3 Tage vor der Veranstaltung 100% der Kosten gezahlt werden. Das trifft nicht zu, wenn Sie Ersatz-Teilnehmer nennen.
Auf das gemeinsame Beisammensein mit Ihnen freuen wir uns.