11.03.2026
Pressemitteilung
„Wichtig sind faire Rahmenbedingungen. Dann braucht es keine Quote“, gab die jüngste Rednerin Sophie Hinners den Trend des Abends vor.
Hinners ist eine international erfolgreiche Springreiterin. Die Rahmenbedingungen präzisierte Ann Kathrin Linsenhoff dahingehend, dass dazu beispielsweise müttergerechte Zeiten für Sitzungen gehören. Die vormalige Dressurreiterin Linsenhoff ist heute Schatzmeisterin der CDU in Hessen und Sportbeauftragte der hessischen Landesregierung. Für Christina Stumpp, die dritte im Bunde der Podiumsdiskutanten, müssen aber auch die Frauen etwas mitbringen. Stumpp hat als stellvertretende Generalsekretärin der Bundes-CDU die gleichen Erfahrungen gemacht wie die hiesige Bundestagsabgeordnete Patricia Lips:
Wenn wir Männer fragen, ob sie ein Amt übernehmen wollen, antworten sie ‚Ja, mache ich, wo muss ich unterschreiben‘. Frauen sind zögerlicher und fragen nach Voraussetzungen und dem Aufwand und erbeten sich meist Bedenkzeit, um sich auch mit dem Partner abzusprechen.
Linsenhoff fasste das in dem Appell zusammen „Frauen müssen sich mehr zutrauen und öfter Ja sagen bei der Übernahme neuer Positionen“.
Die Voraussetzungen für höhere Ämter bringen Frauen nach Ansicht der Diskutantinnen mit. „Gerade wir im Sport müssen uns beispielsweise ständig durchsetzen“, sagt Hinners. Der Sport lehre einen auch, mit Niederlagen vernünftig umzugehen. Für einen Sportler stehe nach einer Niederlage immer die genaue Analyse dessen im Vordergrund, was zu der Niederlage geführt habe.
Eine Niederlage werde nicht als Katastrophe empfunden, sondern als Gelegenheit zur Verbesserung. „Nach einer Niederlage heißt es, aufstehen, analysieren und beim nächsten mal besser machen“, sagt Linsenhoff. Niederlagen schützen vor Hochmut. „Wer glaubt, schon alles zu können, der wird nicht mehr besser“, fasst Linsenhoff ihre Erfahrungen als Sportlerin in Worte.
Eine Niederlage werde nicht als Katastrophe empfunden, sondern als Gelegenheit zur Verbesserung. „Nach einer Niederlage heißt es, aufstehen, analysieren und beim nächsten mal besser machen“, sagt Linsenhoff. Niederlagen schützen vor Hochmut. „Wer glaubt, schon alles zu können, der wird nicht mehr besser“, fasst Linsenhoff ihre Erfahrungen als Sportlerin in Worte.
Stumpp ergänzte aus ihrer politischen Erfahrung in Baden-Württemberg und im Bund, dass sich Frauen zu häufig auch thematisch noch einengen lassen auf sogenannte Frauenthemen, meist Sozialthemen und ein bisschen Bildung. Frauen sollten häufiger aus dieser thematischen Enge ausbrechen und sich auch für sogenannte harte Themen interessieren.
Mit der Bundestagsabgeordneten Lips ist der hiesige Wahlkreis auf gutem Weg: Lips verantwortet in der Bundestagsfraktion von CDU und CSU die Europapolitik.
Mit der Bundestagsabgeordneten Lips ist der hiesige Wahlkreis auf gutem Weg: Lips verantwortet in der Bundestagsfraktion von CDU und CSU die Europapolitik.
Besondere Spannung herrschte im Pfarrheim von Nieder-Roden, als die Moderatorin und CDU-Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl Dorothe Räpple Frau Hinners nach ihrem geplanten Engagement in Rodgau befragte. Frau Hinners bestätigte, dass sie ihre jetzt auf mehrere süddeutsche Standorte verteilten Aktivitäten der Pferdezucht, Pferdepflege und Reiterausbildung in Rodgau konzentrieren wolle.
Dazu möchte sie den Katharinenhof in Nieder-Roden erwerben. Befürchtungen, es werde ein für Spaziergänger uneinsehbar abgesperrtes Gelände werden, wies sie als unbegründet zurück.
Dazu möchte sie den Katharinenhof in Nieder-Roden erwerben. Befürchtungen, es werde ein für Spaziergänger uneinsehbar abgesperrtes Gelände werden, wies sie als unbegründet zurück.
Wir wollen in Rodgau etwas Großes aufbauen, das unser neues Zuhause werden soll. Wir laden alle Rodgauer ein, uns auf unserem Hof zu besuchen.
Auch Gerüchte, dass etwa Schwalbennester einer Übernahme im Weg stehen könnten, verwies sie ins Reich der Spekulation: „Schwalben gehören zu einem Pferdehof dazu“.
In der abschließenden Diskussion mit dem Publikum ging es um Leistung in unserer Gesellschaft. Der Begriff Leistung müsse wieder mit positiven Assoziationen verbunden werden, forderte den Schulen künftig eher die Teilnahme als der Erfolg im Vordergrund stehen soll. Sie sprach sich unter großem Applaus des Publikums auch dafür aus, die Olympischen Spiele wieder einmal in Deutschland auszutragen.
Leistung wird nach Ansicht von Stumpp dann auch in der Gesellschaft wieder positiver besetzt sein, „wenn sich Leistung auch materiell wieder stärker lohnt“. Damit schlug sie den Boden wieder zur CDU und den Wahlen. Die Rodgauer CDU läutete mit dieser Großveranstaltung mit Bundes- und Landesprominenz die letzten Tage des Wahlkampfes ein. In ihnen soll im Straßenwahlkampf und auf dem Nieder-Röder Wochenmarkt noch einmal alles gegeben werden, um die Wähler zur Stimmabgabe für die CDU zu bewegen.
Leistung wird nach Ansicht von Stumpp dann auch in der Gesellschaft wieder positiver besetzt sein, „wenn sich Leistung auch materiell wieder stärker lohnt“. Damit schlug sie den Boden wieder zur CDU und den Wahlen. Die Rodgauer CDU läutete mit dieser Großveranstaltung mit Bundes- und Landesprominenz die letzten Tage des Wahlkampfes ein. In ihnen soll im Straßenwahlkampf und auf dem Nieder-Röder Wochenmarkt noch einmal alles gegeben werden, um die Wähler zur Stimmabgabe für die CDU zu bewegen.
Georg Giersberg
OV Rodgau Süd (Pressesprecher)